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Rebsorten Glossar


Trollinger

Die ausschließlich in Württemberg angebaute spätreifende Rotweinsorte braucht tiefgründige, nährstoffreiche Böden und beste Hanglagen. Wegen des herzhaften-kernigen Charakter des Weines genießt der Schwabe sein Nationalgetränk gerne zu deftigen-rustikalen Speisen wie Fleischgerichte vom Kalb und Schwein, zum Rostbraten mit Spätzle oder auch zum Gänsebraten.

Lemberger

Höchst anspruchsvoll in Bezug auf Lage, Klima und Böden, wird er nur in begrenztem Umfang angebaut. Durch seine tiefdunkle Farbe, sein kräftigen Körper und seine feinherbe Art zählt dieser Wein weltweit zur Traubenelite. Auszeichnung genug, um als krönender Höhepunkt zu Lamm, Hase, Reh und allen Pilzgerichten serviert zu werden.

Trollinger mit Lemberger

Rotwein, der als Cuvée aus dem Weinen der Rebsorte Trollinger und Lemberger hergestellt wird. Beide Rebsorten werden fast nur in Württemberg angebaut. Der Trollinger ist ein hellroter Wein mit eher weißweinartigem, säurebetonten Geschmack - der Lemberger wird wegen der dunkelroten Farbe und wegen der rotweintypischen Geschmacks dazu gegeben.

Dornfelder

Die junge Rebsorte bringt große, blaue Trauben und herrlich farbintensive, kräftige Rotweine hervor. Sie gelten als Geheimtipp für feurig-gewürzte Speisen und bewährte Begleiter von Geflügel, Wild und Lamm.

Saint Laurent

Lage: Mönchhalde (seit 1108 urkundlich bestätigt) Süd-Mauerterrassen, Birkenwaldstr. 134 - 166 Die Sorte wird der Burgunderfamilie zugeschrieben und wird heute hauptsächlich in Österreich und Deutschland angebaut. Der Wein aus optimal ausgereiften Trauben ist hochwertig: dunkelrote Farbe mit violetten Reflexen, große Aromavielfalt, vollfruchtig nach Kirschen und Weichsel. Körperreicher, vielschichtiger und nachhaltiger Wein mit kräftigem, samtigem Gerbstoff. Lange anhaltend und elegant, mit Noten von dunkler Schokolade. Passt zu Wildgerichten und Schwarzwälder Kirschtorte.

Spätburgunder

Oft als König unter den Rotweinen bezeichnet, stellt er wegen seiner späten Traubenreife besondere Ansprüche an Lage und Kleinklima. Die Mühe lohnt sich: denn purpurrot, körperreich und mit verhaltenem Feuer bereichert dieses Spitzengewächs seit jeher alle exquisiten Rind- Wild- und Geflügelgerichte.

Schwarzriesling

Diese Rebsorte ist ein Mutant des Blauen Spätburgunders, der schon im 16. Jahrhundert bekannt war. Sie ist der Urvater der Burgunderfamilie.

Acolon

Aus den Rebsorten Lemberger und Dornfelder gekreuzt. Die Sorte ist früh reifend und erreicht hohe Mostgewichte. Weine aus der Acolon-Traube sind Lemberger ähnlich und farbintensiv. Sie werden als füllig und harmonisch beschrieben, bei gleichzeitig dezenter Gerbstoffnote.

Samtrot

Eine unbehaarte Mutation des Schwarzriesling. Sie wurde 1928 in einem Heilbronner Weinberg entdeckt. Samtrot wird ausschließlich im Heilbronner Raum angebaut. Die schwach tragende Sorte ist qualitativ dem Schwarzriesling überlegen.

Merlot

Er hat seinen Ursprung in der Gegend um Bordeaux. Diese früh reifende Sorte ergibt fruchtige, körperreiche und vollmundige Weine, die nach wenigen Jahren der Lagerung genußreif sind.

Riesling

Deutschlands anspruchsvollste, spät reifende Weißweinsorte bringt auf den schweren Keuper- und Muschelkalkböden des Landes elegante Weine mit dezentem Bukett, feinfruchtigem Aroma, pikanter Säure und gediegener Rasse hervor. Vorzüglich geeignet als Begleiter zu Fisch, Meeresfrüchten, Muscheln, Austern und Hummer.

Grauburgunder

Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird die den weißen Sorten zugeordnet. Der Grauburgunder liefert säurearme, aber körper- und extraktreiche Weine mit einem in der Regel eher hohen Alkoholgehalt. Die aus den Grauburgunder gekelterten Weine besitzen meistens eine kräftig goldgelbe Farbe.

Weißer Burgunder

Der Weiße Burgunder ist eine weiße Rebsorte, die auch Weißburgunder, Pinot Blanc, Pinot Bianco oder Klevner genannt wird. Er ist die hellste aller Burgundersorten.

Müller-Thurgau

Der vornehme Weißwein reift früh und gedeiht vor allem auf tiefgründigen, nährstoffeichen Böden. Der Müller-Thurgau wird am besten jung getrunken. Er ist zart und duftig, aber auch dennoch von ausdrucksvollem Geschmack mit leichtem Muskatton und wenig Säure. Zu Vorspeisen und Suppen, Desserts und Sorbets eignet er sich vorzüglich.

Kerner

Der gebürtige Schwabe, entstanden aus der Kreuzung von Trollinger- und Rieslingrebe, erreicht eine hohe natürliche Reife. Er ist der Prädikatsweinlieferant par excellence, kraftvoll im Körper und mit feinrassiger Säure. Helle Fleischsorten, Innereien, Fisch und Geflügel kommen seiner Persönlichkeit bestens entgegen.

Sauvignon Blanc

Weißwein Rebsorte mit ungewisser Herkunft. Sie wird als Edelrebe bezeichnet und ist die zweitwichtigste weiße Rebe nach dem Chardonnay. Sie ergibt einen frischen, eigenwilligen Wein, mit pikanter Johannis- und Stachelbeernote und einem unnachahmlichen Mineralton.

Chardonnay

Der Chardonnay gilt wie auch der Riesling als sehr hochwertige Weintraube. Als einer der wenigen Weißweine kann der Chardonnay durchaus vom Ausbau in Eichefässern profitieren. Typisch ist sein Geschmack nach Walnüssen , zuweilen auch als rauchig bezeichnet.

Blanc de Noir

Französische Bezeichnung für einen aus roten Trauben gekelterten weißen Wein, der aber nach dem deutschen Weinrecht ein Rotwein ist.

Silvaner

Auf Muschelkalk- und Keuperböden bringt diese Rebsorte besonders aromatische, feinblumige Weine hervor. Aber auch schwere Keuperböden kommen der milden Säure und zarten Farbe zugute. Der Kenner goutiert den angenehmen und unaufdringlichen Weißwein zu Vorspeisen, Gemüse, Krustentieren oder Geflügel.

Gewürztraminer

Nur beste Lagen sind dieser sehr alten Rebsorte würdig. Aus ihren Trauben entstehen Weine, deren goldgelbe Farbe und hochfein-fruchtiges Bukett gerühmt werden. Mit einer Fülle feinster Aromastoffe und einem makellosen Körper genießt man sie zum Dessert oder auch als Aperitif.



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